Bekannt und ganz besonders beliebt wegen seiner interessanten Kolumnen, die wöchentlich in der ZEIT erscheinen, ist der Journalist Harald Martenstein. Mit vielen spannenden und interessanten Themen bringt er oftmals seine Leser zum Staunen. Dieses Mal ist er auf das am 5. Dezember 2012 verabschiedete Hamburgische Spielhallen-Gesetz gestoßen.

Kleeblatt, Fliegenpilz und Co. sind nicht erlaubt

Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. In diesem Gesetz gibt es Verbote, an die niemand auch nur im Traum denken würde. So darf beispielsweise kein Goldfisch abgebildet werden, da dieser eine falsche Illusion von Glück beim Spieler hervorrufen könnte. Aber auch andere sogenannte Glücksbringer dürfen nicht gezeigt werden. Beispielsweise dürfen in einer Spielhalle Kleeblätter, Schornsteinfeger oder Fliegenpilze ebenfalls nicht abgebildet werden, da sie das Glücksspiel zu positiv darstellten.

Zahlen und Städtenamen sind teilweise auch nicht erlaubt

Tallinn, die Hauptstadt von Estland, ist beispielsweise bekannt für ihr Glücksspielangebot und daher darf der Städtename nicht verwendet werden. Ebenso verboten ist die Zahl Sieben. Auch ist es untersagt, Pyramiden zu zeigen. Hier sind die Pyramiden, die in Las Vegas stehen, ein gutes Beispiel. Eine Ausnahme bilden die Pyramiden von Ägypten, die jedoch als solche erkennbar sein müssen. Ob nun das Glücksspiel glücklich macht oder nicht, kommt in der Regel auf das Gewinnen oder Verlieren an. Fotos, die glückliche Menschen zeigen, sind hier ebenfalls nicht erlaubt, da den Spielern dadurch suggeriert werden könnte, dass das Glückspiel den Menschen glücklich macht…