PokerStars hat angekündigt, sich aus mehreren Ländern zurück zu ziehen, worüber wohl eine Vielzahl von Spielern mehr als unglücklich sein werden. Das Unternehmen wird in den Ländern, in denen das Glücksspiel offiziell verboten ist, seine Dienstleistung nicht mehr zur Verfügung stellen. Wenn es um PokerStars geht, schließt das auch die Poker- und Casino Plattform Full Tilt mit ein.

Welche Länder sind betroffen?

PokerStars wird seine Geschäfte auf den sogenannten Graumärkten wie Afrika, Asien Senegal, Bahrain, Nigeria, Mosambik, Palästina und die Türkei nicht mehr fortführen. Aber auch die Spieler aus Ländern wie dem Sudan, Iran, Irak, Jemen, Syrien und Libyen werden dann nicht mehr auf der Webseite des Unternehmens spielen können. Zwar werden die Spieler dieser Länder nun vom Spielen ausgeschlossen werden, allerdings können sie trotzdem auf bestehende Konten zugreifen, um sich ein eventuelles Guthaben auszahlen zu lassen. Der am kommenden Montag in Kraft tretende UK Gambling Act ist die Ursache für den Rückzug aus einer Vielzahl von Ländern. Laut der neuen Glücksspiel Vorschrift darf jedes Glücksspielunternehmen, die sich für eine Glücksspiel-Lizenz bewerben, nur noch 3 Prozent Umsatz aus den Ländern generieren, die nicht lizenziert sind.

Schaden für PokerStars hält sich in Grenzen

Da die nunmehr gesperrten Länder lediglich beschränkten Zugang zum Internet haben und sehr dünn besiedelt sind, ist ein Rückzug für PokerStars zwar sehr ärgerlich, allerdings wird sich der Schaden in Grenzen halten. Allerdings hat diese Entscheidung auch Auswirkungen auf die Börse. Die Aktien von Amaya Gaming, der Muttergesellschaft von PokerStars und Full Tilt Poker fielen nach der Bekanntgabe der Entscheidung des Rückzugs an der Börse von Toronto um 3 Prozent auf CAD 28,51 Dollar, erholten sich jedoch schnell wieder und stiegen auf CAD 30 Dollar.